Neuling - Grundsatzfrage zum Thema LED-Strahler schalten und dimmen

Hallo,

ich fange gerade erst an.

geplant:

In einer neuen Dachgeschosswohnung (Rohbau, Leitungen lassen sich noch überall verlegen) per SmartHome Licht, Rolläden und Heizungsthermostate steuern / regeln.

Als zentrale Regeleinheit möchte ich ein Raspberry PI mit Home Assistant oder openHAB einsetzen.

Alles Step-by-Step, um möglichst aus jedem Schritt zu lernen.

Im ersten Raum möchte ich mit dem Licht anfangen:

2 * 3 LED-Strahler, beide Stränge separat schaltbar und dimmbar

Ich sehe mehrere Möglichkeiten:

a) 2 Trafos (240V AC → 12V oder 24V DC), beide regelbar an passende LED-Strahler

b) 1 Trafo (240V AC → 12V oder 24V DC), an regelbare LED-Strahler

c) 240 V AC direkt an passende regelbare LED-Strahler

Es ist klar, dass a) am eingeschränktesten ist, für diesen Raum aber völlig ausreichend.

Ebenso klar ist das b) und c) gleichwertig sind.

Da ich die beiden Trafos aus a) schalldedämmt hinter der Wand platzieren kann (natürlich für Wartung zugänglich), ist diese Lösung was brummen und fiepen angeht wahrscheinlich die leiseste.

Welche der drei Lösungen lässt sich am leichtesten und kostengünstigsten realisieren?

Kann mir jemand passende Produkte empfehlen?

Hallo @timewulf und Herzlich Willkommen bei den SmartHome for Dummies! :grinning_face::grinning_face:

Warum möchtest Du 12/24 V Leuchtmittel einsetzen? Den Trafo kannst Du Dir doch sparen.

Einfach dimmbare 230v Leuchtmittel Strahler einsetzen. Und dann einfach einen smarten Unterputz Dimmer Modul hinter dem Taster verbauen.
Weiß nicht ob und welche Funkprotokolle bereits im Einsatz sind. Da ich ein großer Z-Wave Fan bin, würde ich z.B. den Fibaro Dimmer 2 empfehlen.

Gruß Osorkon

Danke für die Antwort. Jetzt habe ich schonmal eine Idee, was geht.

Bei den dimmbaren 230v Leuchtmitteln hört man häufig ein hohes fiepen der Elektronik (vielleicht ist das ja auch nur bei den billigeren Varianten so). Das Zimmer wird häufig für verschiedene Tätigkeiten genutzt, d. h. das Licht wird sowohl in voller Stärke, als auch stark gedimmt benötigt. Ein Fiepen wäre ziemlich störend.

Ich fange gerade erst an und habe noch kein Funkprotokoll im Einsatz. Insofern wäre Z-Wave ok, ist ja auch als Modul für das Raspberry Pi verfügbar.

Ich würde allerdings LAN (Ethernet) direkt angeschlossen bevorzugen. Wie gesagt: Ich kann noch überall beliebig Kabel verlegen, da die Wände noch nicht zu sind. (in erster Linie Dachsparren mit Lattung und Fermacell)

Habe hier in mehreren Räumen dimmbare 230v LED Deckenspots, kann keine Geräusche wahrnehmen. Kaufe aber auch im Fachhandel ein.

Als Z-Wave Controller kann ich den ZWA-2 empfehlen, macht hier wirklich einen hervorragenden Dienst.

Neben Z-Wave, sollte man vollständigkeitshalber auch noch Matter over Thread, ZigBee, EnOcean oder auch HomeMatic erwähnen.

Ich weiss nicht wie Du hier auf LAN kommst. Wenn eine kabelgebundenen Lösung, dann KNX oder ähnliches.

Gruß Osorkon

Noch einmal Danke,

ODroid M2 und ZWA-2 und ZBT-2 sind bestellt und auf dem Weg. Soweit hatte ich schon alles recherchiert.

Der Einfachheit halber werde ich es erstmal mit 230V Leuchtmitteln und Dimmer-Modul probieren.

Versuch macht klug …

LAN war von mir ungeschickt ausgedrückt. Die ganzen Cat5 … CatX Kabel laufen bei mir unter LAN-Verkabelung, unabhängig vom Protokoll :wink:

Bei KNX bekommt allerdings mein Portemonaie die Schwindsucht. Zu den anderen Systemen habe ich noch keine genaueren Infos.

Wenn Du mit dem Gedanken spielst auf den Odroid M2 Home Assistant OS einzusetzen, muss ich Dich leider enttäuschen. Soweit ich weiss gibt es für den Odroid M2 noch kein offizielles Home Assistant OS Image. Hier wäre der Odroid M1 die bessere Wahl gewesen.
Habe diesen selbst seit geraumer Zeit im Einsatz.

Zum Thema LAN. Selbstverständlich ist Kabel 10 mal besser als Funk. Also wenn man LAN vs WLAN antreten lässt. Den Server, egal ob Home Assistant oder sonstiges würde ich ausschließlich mit Lan betreiben. Bei den SmartHome Komponenten, UP-Module (Swiches/Dimmer/ Roller Shutter) etc. gibt es Funk → Z-Wave, ZigBee, Matter over Thread/WIFI, EnOcean, HomeMatic, etc. Oder eben eine kabelgebunden Lösung wie z.B. KNX.

Gruß Osorkon

230V PhasenAN/ABschnitt ist die fehleranfälligste Art des Dimmens. Neben Geräuschen(selten) kommt es deutlich häufiger zu ungleichmäßigem Dimmen, Flackern, Blitzen, nicht auf 1% dimmen möglich usw…

Ich persönlich setzte bei der Sanierung meiner Elektrik (KNX) auch überwiegend auf 24V CV (PWM) - gleiche Technik die Philips Hue und Co. einsetzten . Meine Dimmer sind im Verteiler und die Netzteile nahe beim Verteiler.

Wenn du 230V dimmen möchtest kannst du auch Spots mit dimmbarem Netzteil nehmen.

Wie überall kommt’s aber auch auf die Qualität der Dimmer und Netzteil an. Da kann ich im non-KNX-Bereich keine Erfahrungswerte beisteuern.

Wenn die komplette Elektrik sowieso neu wird würd eich mir gut überlegen ob ich auf Funk setzte Und erst recht alles Gateway-basierend.

Mit dem M2, ok, das wäre schon etwas blöd, aber wenn das nicht mit Home Assistant klappt, habe ich noch andere Verwendung für das Teil.

Bei den Protokollen versuche ich auf so wenig wie möglich zu kommen. Z-Wave halte ich für sinnvoll, weil wenig störanfällig und störend. Um ZigBee und Matter oT/W kommt man wahrscheinlich nicht gut drum herum, weil nicht jeder Hersteller Z-Wave unterstützt.

Der Server wird auf jeden Fall per LAN angeschlossen und steht zentral in der Wohnung. Mit den beiden Antennen sollte er von den SmartHome Komponenten gut erreichbar sein.

Die Details beim Dimmen von 230V Leuchten kannte ich noch nicht. Was mich vom Grundsatz her stört ist, dass man unnötig viele Bauteile im Einsatz hat:

In meinem Fall sind das statt 2 Transformatoren für je 3 Leuchten mit 24V, jeweils 1 interner Trafo je Leuchte mit 240V. Insgesamt erhöht das die Wahrscheinlichkeit von Defekten und außerdem die Menge an Elektroschrott, wenn eine Leuchte kaputt geht.

KNX-Lösungen halte ich für überteuert und für meine ersten Geh-Versuche für zu kompliziert.

Z-Wave scheint ein ordentlicher Mittelweg zwischen Sicherheit und Kosten zu sein. Außerdem hält es sich mit seiner Sendefrequenz aus dem WLAN-Bereich raus.